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Mahnwesen für Lexware Office automatisieren
Lege Erinnerungen, Mahnstufen und E-Mail-Vorlagen fest. Relexable prüft geeignete offene Rechnungen und versendet nach deinen Einstellungen – inklusive Verzugszinsen nach § 288 BGB, gerichtsfestem Verlauf und Übergabe an Inkasso oder das gerichtliche Mahnverfahren.
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Diese Seite beschreibt das formale, rechtsverbindliche Mahnwesen ab Verzugseintritt – 1., 2., 3. Mahnung mit Verzugszinsen nach § 288 BGB, gerichtsfester Dokumentation und Übergabe an Inkasso oder das gerichtliche Mahnverfahren.
Wenn Sie nur eine freundliche Erinnerung vor dem Verzug versenden wollen (ohne Zinsen, ohne Gebühr), gehört das zur Zahlungserinnerung. Für offene Angebote statt offener Rechnungen gehört das zur Angebotsnachfassung.
Ein Klick genügt — kein API-Schlüssel, keine Installation, keine IT nötig.
In 3 Sekunden verstanden
Erst mit AI erstellen. Dann Prozesse automatisch weiterführen.
Relexable macht aus Angebotserstellung, Übergabe und Folgeprozessen einen klaren Ablauf – für Teams, die schneller raus wollen und weniger manuell arbeiten möchten.
Was Sie bekommen
Relex Agent
Sie erstellen Angebote per Sprache oder Text in Minuten statt per Copy-Paste – klar strukturiert, professionell formuliert und sofort einsatzbereit.
Für wen das ist
Für Dienstleister, Agenturen & KMU
Ideal für Teams, die schneller Angebote schreiben, weniger tippen und ihren kompletten Angebots- bis Rechnungsprozess sauber digitalisieren wollen.
Welches Problem gelöst wird
Weniger manuell, mehr Abschluss
Relexable verbindet Angebotserstellung, Übergabe nach Lexware und Folgeprozesse wie Nachfassen oder Mahnwesen in einem klaren Ablauf ohne Medienbruch.
Warum formales Mahnwesen automatisieren?
Manuelles Mahnwesen
- Sie berechnen Verzugszinsen manuell – oft fehlerhaft oder gar nicht
- 1., 2., 3. Mahnung selbst formulieren, Fristen im Kopf halten
- Bei B2C vergessen Sie den Verzugs-Hinweis auf der Rechnung – Mahnung unwirksam
- Übergabe an Inkasso bedeutet Excel-Export, Formulare, Rückfragen
- Beim gerichtlichen Mahnverfahren fehlen Zustellnachweise
Mit Relexable
- Verzugszinsen tagesgenau nach § 288 BGB (B2C +5 %, B2B +9 %)
- 3 Mahnstufen mit rechts-anerkannten Vorlagen, Fristen automatisch
- B2C/B2B-Erkennung aus Lexware, korrekte Verzugsherleitung
- Ein-Klick-Übergabe an Paywise-Inkasso, kein Vorabhonorar
- Gerichtsfeste PDF-Dokumentation jeder Mahnung mit E-Mail-Header
7 Tage kostenlos testen – ohne Zahlungsdaten
Kostenlos startenWas macht ein rechtsverbindliches Mahnwesen aus?
Das Mahnwesen beginnt dort, wo die Zahlungserinnerung aufhört: mit dem Übergang in den Verzug. Sobald der Kunde nach § 286 BGB in Verzug ist, wird aus dem freundlichen Hinweis ein formaler Prozess mit rechtlicher Wirkung – Fristsetzung, Mahngebühr, Verzugszinsen, Dokumentationspflicht und die Möglichkeit, ein gerichtliches Mahnverfahren einzuleiten.
Verzug tritt automatisch 30 Tage nach Fälligkeit und Rechnungszugang ein (§ 286 Abs. 3 BGB) – bei B2B ohne dass es einer Mahnung bedarf, bei B2C nur, wenn der Kunde in der Rechnung ausdrücklich auf diese Frist hingewiesen wurde. Vorher ist eine Mahnung nötig, um Verzug herbeizuführen. Relexable trennt beide Fälle sauber und wählt den korrekten Zeitpunkt automatisch.
Ein professionelles Mahnwesen besteht typischerweise aus drei Stufen: 1. Mahnung (Fristsetzung 7–14 Tage, Mahngebühr 2,50–5 €), 2. Mahnung (verkürzte Frist, höhere Gebühr, expliziter Hinweis auf Verzugszinsen), 3. Mahnung mit Ankündigung Inkasso oder gerichtliches Mahnverfahren. Relexable versendet alle drei Stufen automatisch nach Ihrem Zeitplan und übergibt auf Wunsch nahtlos an Paywise-Inkasso oder ein gerichtliches Mahnverfahren.
In 3 Schritten zum rechtsverbindlichen Mahnprozess
Verbinden Sie Lexware Office und aktivieren Sie den formalen 3-Stufen-Mahnprozess mit Verzugszinsen und Inkasso-Anschluss
Lexware verbinden
Lexware Office per OAuth verbinden (unter 60 Sekunden). Offene Rechnungen, Fälligkeitsdaten und B2B/B2C-Kennzeichnung werden übernommen – Grundlage für die korrekte Verzugszinsberechnung.
Mahnstufen & Fristen setzen
1., 2. und 3. Mahnung mit Fristen (typisch 14 / 10 / 7 Tage), Mahngebühren (2,50 € / 5 € / 5 €), Verzugszinsen (auto B2C +5 %, B2B +9 % über Basiszinssatz) und optional B2B-Verzugspauschale 40 €. Vorlagen aus etablierter Rechtsprechung mitgeliefert – anpassbar.
Eskalationspfad wählen
Definieren Sie, was nach der 3. Mahnung passiert: Übergabe an Paywise-Inkasso (Erfolgsprovision, kein Vorabhonorar) oder Vorbereitung des gerichtlichen Mahnverfahrens (PDF-Export für das Amtsgericht). Der komplette Verlauf ist gerichtsfest dokumentiert.
7 Tage kostenlos testen – ohne Zahlungsdaten
Kostenlos startenOffene Rechnungen aus Lexware Office überwachen
Relexable synchronisiert sich laufend über die offizielle Lexware-Office-Schnittstelle: alle Rechnungen, Fälligkeitsdaten und Zahlungsstände werden übernommen. Eine Rechnung gilt als überfällig, sobald das Fälligkeitsdatum überschritten ist – Sie legen fest, wie viele Tage danach die erste Nachricht rausgeht (typisch 1–7 Tage).
Sobald eine Zahlung in Lexware Office verbucht ist, erkennt Relexable das bei der nächsten Synchronisierung und stoppt den Prozess für diese Rechnung – keine peinlichen Mahnungen nach Zahlungseingang. Teilzahlungen, Gutschriften und Ausgleiche werden dabei berücksichtigt.
In der Forderungsübersicht sehen Sie alle offenen Posten nach Alter, das Zahlungsverhalten je Kunde, alle versendeten Mahnungen und die Erfolgsquote je Mahnstufe. Einzelne Rechnungen oder ganze Kunden können Sie jederzeit pausieren oder dauerhaft ausschließen – etwa bei Ratenzahlung oder wichtigen Geschäftspartnern.
Eigene E-Mail-Vorlagen je Mahnstufe
Jede Stufe hat ihre eigene E-Mail-Vorlage: Betreff, Text, Tonalität und Signatur bestimmen Sie selbst. Platzhalter für Kundenname, Rechnungsnummer, Betrag, Fälligkeitsdatum und Zahlungsfrist werden beim Versand automatisch ersetzt – die E-Mails wirken individuell geschrieben, weil sie es inhaltlich sind. Eine Vorschau zeigt vor dem Aktivieren, was Ihr Kunde bekommt.
Der Versand läuft über Ihre eigene Absenderadresse; die Original-Rechnung aus Lexware Office kann automatisch als PDF-Anhang mitgehen. Versandzeitfenster (z. B. nur werktags 9–17 Uhr) und Feiertagsregeln verhindern Nachrichten zur Unzeit – fällige Sendungen verschiebt Relexable auf den nächsten Werktag.
Die komplette Einrichtung dauert 5–10 Minuten: Lexware verbinden, Vorlagen anpassen, Wartezeiten setzen. Der Einrichtungsassistent führt Schritt für Schritt und zeigt vorab, welche Rechnungen beim Start überhaupt in Frage kommen.
Kontrolle: Versandzeiten, Pausen, Verlauf und Zahlungsänderungen
Sie behalten die Kontrolle über jeden Versand: Zeitfenster, Wartezeiten zwischen den Stufen (empfohlen 7–14 Tage) und die maximale Anzahl an Nachrichten je Rechnung legen Sie fest. Einzelne Vorgänge lassen sich mit einem Klick pausieren – mit optionalem Wiedervorlage-Datum, während alle anderen weiterlaufen.
Jede versendete Nachricht wird vollständig protokolliert: Zeitpunkt, Empfänger, Betreff, Text und Zustellnachweis. Der Verlauf je Rechnung und je Kunde ist jederzeit einsehbar – für interne Nachfragen ebenso wie für die spätere rechtliche Verwertung.
Zahlungsänderungen wirken sofort: Zahlungseingang, Teilzahlung, Gutschrift oder ein Ausgleich in Lexware Office stoppen oder verkleinern die Forderung, bevor die nächste Stufe fällig wird. Ihre Kunden können offene Rechnungen zusätzlich im Kundenportal einsehen und ab dem Pro-Plan direkt online bezahlen.
Werkzeuge für den formalen Mahnprozess
Zinsrechner, Vorlagen aus der Rechtsprechung, Inkasso-Anschluss und Mahnbescheid-Export
§ 288 BGB Zins-Rechner
Basiszinssatz halbjährlich automatisch aktualisiert. B2C +5 %, B2B +9 %, plus optionale 40 €-Verzugspauschale bei B2B. Tagesgenaue Berechnung ab Verzugseintritt.
3-Stufen-Mahnprozess
1., 2., 3. Mahnung mit unterschiedlichen Fristen, Gebühren und Tonlage. Vorlagen aus etablierter Rechtsprechung – Fristsetzung, Verzugsfolgen-Hinweis, Kostenaufstellung.
Inkasso-Übergabe (Paywise)
Ein-Klick-Übergabe an Paywise nach der 3. Mahnung. Erfolgsprovision, kein Vorabhonorar. Der Kunde wird über die Übergabe informiert, Relexable stoppt die Automatik.
Mahnbescheid-Export
PDF-Export für den Antrag auf gerichtliches Mahnverfahren (§§ 688 ff. ZPO) beim zuständigen Amtsgericht – vollständige Rechnungs- und Mahnhistorie enthalten.
B2B / B2C automatisch
Kundenart aus Lexware Office erkannt. Bei B2B automatischer Verzugseintritt 30 Tage nach Fälligkeit; bei B2C nur mit Hinweistext – der bei Bedarf auf der Rechnung ergänzt wird.
Mahnstopp & Ratenzahlung
Bei Ratenzahlungsvereinbarung oder Einspruch: Mahnstopp mit Wiedervorlage-Datum. Die Automatik pausiert für diese eine Forderung, alle anderen laufen weiter.
Ihre Vorteile mit dem formalen Mahnwesen
Was Lexware-Office-Nutzer beim Übergang vom freundlichen Hinweis in den Verzug gewinnen
Verzugszinsen tagesgenau nach § 288 BGB
Automatische Berechnung mit dem korrekten Zinssatz (B2C +5 %, B2B +9 % über dem aktuellen Basiszinssatz der Bundesbank, halbjährlich aktualisiert). Verzugspauschale von 40 € nach § 288 Abs. 5 BGB nur bei B2B – ohne dass Sie an die Unterscheidung denken müssen.
Gerichtsfeste Dokumentation
Jede Mahnung wird als PDF archiviert mit Zeitstempel, Empfängeradresse, Zustellnachweis (E-Mail-Header) und vollständigem Text. Diese Dokumentation ist Grundlage für das gerichtliche Mahnverfahren nach §§ 688 ff. ZPO und beim späteren Zivilprozess anerkannt.
Nahtloser Übergang zu Inkasso oder Mahnbescheid
Nach der 3. Mahnung mit einem Klick an Paywise-Inkasso übergeben (Erfolgsprovision, kein Vorabhonorar) oder PDF-Export für den gerichtlichen Mahnbescheid am Amtsgericht (ca. 32 € Gerichtskosten). Kein Datenverlust, keine Nacherfassung.
Rechts-korrekte Trennung B2B / B2C
Verzug tritt bei B2B automatisch 30 Tage nach Fälligkeit ein, bei B2C nur mit ausdrücklichem Hinweis auf der Rechnung. Relexable erkennt die Kundenart aus Lexware Office und wählt den korrekten Rechts-Pfad – keine unwirksamen Mahnungen aus Formfehlern.
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Kostenlos startenRechtliche Grundlagen – §§ 286, 288 BGB und das gerichtliche Mahnverfahren
Verzugszinsen richten sich nach § 288 BGB: bei Verbraucher-Rechnungen (B2C) 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz, bei Geschäftskunden (B2B) 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Der Basiszinssatz wird halbjährlich von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht (aktuell 2025: 3,37 %). Relexable berechnet den korrekten Zinssatz automatisch pro Rechnungsart und weist ihn in jeder Mahnung tagesgenau aus.
Mahngebühren sind Schadensersatz nach § 249 BGB und in Deutschland umsatzsteuerfrei (0 % USt). Gerichtlich anerkannt sind 2,50–5,00 € für die 1. Mahnung; höhere Beträge müssen aus tatsächlichem Aufwand nachweisbar sein. Bei B2B kommt zusätzlich die Verzugspauschale nach § 288 Abs. 5 BGB von 40 € pro überfälliger Rechnung dazu. Relexable kennt diese Regeln und schaltet die Verzugspauschale nur bei B2B-Kontakten aktiv.
Nach der 3. Mahnung stehen zwei Wege offen: außergerichtliches Inkasso oder das gerichtliche Mahnverfahren nach §§ 688 ff. ZPO. Beim gerichtlichen Mahnverfahren wird beim zuständigen Amtsgericht ein Mahnbescheid beantragt (ca. 32 € Gerichtskosten, 14 Tage Widerspruchsfrist); bei Widerspruch geht die Sache in den ordentlichen Zivilprozess. Relexable dokumentiert lückenlos alle Mahnstufen mit Zeitstempel und PDF-Kopie – Grundvoraussetzung für die spätere gerichtliche Verwertung.
Manuell vs. Relexable
Geschätzter wöchentlicher Zeitaufwand für typische Verwaltungsaufgaben
Manueller Aufwand pro Woche
ca. 1.8 Stunden
Mit Relexable
Weiterführend:Bevor Sie automatisieren, lohnt der Blick auf den Ausgangspunkt: was Lexware selbst abdeckt und was Relexable automatisiert. Rechtlichen Rahmen liefert außerdem der Ratgeber Zahlungserinnerung oder Mahnung – was ist richtig?.
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